| |
Der Tafelgedanke |
|
Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot – und dennoch
gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Tafeln bemühen sich
um einen Ausgleich – mit ehrenamtlichen Helfern, für die
Bedürftigen Ihrer Stadt. Das Ziel der Tafeln ist es, dass
alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im
Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an
Bedürftige verteilt werden. Die Tafeln helfen so diesen
Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen
dadurch Motivation für die Zukunft. |
| |
Das Tafelkonzept |
|
„Jeder gibt , was er kann“. Nach diesem Leitspruch
engagieren sich örtliche Bäckereien und Wochenmärkte,
Supermarktketten, Kfz-Mechaniker, Grafiker,
Automobilhersteller, Beratungsunternehmen... Viele Helfer
spenden ihre Freizeit für die Idee. Ein paar Stunden am Tag,
in der Woche, im Monat – so wie es die persönlichen
Möglichkeiten zulassen. Rund 25.000 Menschen engagieren sich
als ehrenamtliche Tafelhelfer mit ihrer Zeit. |
|
Die gesammelten Lebensmittel werden weitergereicht an
bedürftige Personen. Direkt durch Lebensmittelausgaben an
Bedürftige – oder indirekt, indem Einrichtungen beliefert
werden, die Essen an bedürftige Menschen ausgegeben. Die
Abgabe der Lebensmittel erfolgt kostenlos oder gegen einen
symbolischen Betrag. |
|
Ziel der Tafeln ist es, qualitativ einwandfreie
Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr
verwendet werden können, an Menschen in Not zu verteilen. |
|
Die Arbeit der Tafeln ist ehrenamtlich und kann – wenn
möglich und notwendig – unterstützt werden durch verschieden
finanzierte und geförderte Mitarbeiter. |
|
Die Arbeit der Tafeln wird durch Spender und Sponsoren
unterstützt. |
Die Tafeln arbeiten unabhängig von politischen Parteien und
Konfessionen.
Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen. |
|
Der Name 'Tafel' ist als eingetragenes Markenzeichen durch
den Bundesverband Deutsche Tafel e.V. rechtlich geschützt. |
|
Entwicklung der Tafeln in Deutschland |
|
Meilensteine der Tafelentwicklung |
|
1963 |
Gründung der ersten Tafel in
Phoenix/Arizona, USA. Gründer: John van Hengel |
|
1983 |
Gründung der „City Harvest“ New York,
USA |
|
1993 |
Gründung der ersten Tafel
Deutschlands in Berlin. Gründer: Initiativgruppe
Berliner Frauen e.V. |
|
1995 |
Gründung des „Dachverband Deutsche
Tafelrunde“. Vorsitzende: Sabine Werth |
|
1996 |
Umbenennung des Dachverbands in den
Bundesverband „Deutsche Tafel e.V.“ mit Sitz in
Celle. Vorsitzender: Jürgen Gessner |
|
2001 |
Umzug des Bundesverbands Deutsche
Tafel e.V. nach Berlin. Vorsitzende: Sabine Werth |
|
2003 |
Umzug der Geschäftsstelle des
Bundesverbands Deutsche Tafel e.V. nach Preetz.
Vorsitzende: Gerda Hohaus |
|
|
Die Tafeln in Zahlen: |
|
1993 |
1 Tafel |
|
|
1994 |
7 Tafeln |
|
|
|
1995 |
35 Tafeln |
|
|
1996 |
70 Tafeln |
|
|
1997 |
90 Tafeln |
|
|
1998 |
100 Tafeln |
|
|
1999 |
210 Tafeln |
|
|
2000 |
270 Tafeln |
|
|
2001 |
300 Tafeln |
|
|
2002 |
310 Tafeln |
|
|
2003 |
320 Tafeln |
|
|
2004 |
400 Tafeln |
|
|
2005 |
600 Tafeln |
|
|
| |