Kinder fit fürs Wasser machen

Schwimmkurse der Homburger Tafel im „blau“ ein Erfolg – Tafel in St. Ingbert kommt

 
 

Fast 50 Kinder aus sozial benachteiligten Familien besuchten in den vergangenen Monaten an drei Orten im Saarpfalz-Kreis kostenlose Schwimmkurse. Ermöglicht hatte das Projekt die Homburger Tafel.

Von SZ-Mitarbeiter

Benjamin Loy

 
 
 
St. Ingbert. Im April dieses Jahres war die Homburger Tafel mit ihrem Projekt „Darf es auch etwas Meer sein?“ zur Teilnahme an dem Programm „Lichtpunkte“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung als eines von 18 Projekten bundesweit ausgewählt worden. Mit dem Geld aus dem Programm finanzierte die Tafel unter anderem Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien im Saarpfalz-Kreis. Neben Angeboten in Blieskastel und Bexbach, wo insgesamt 30 Kinder an den in Zusammenarbeit mit der DLRG veranstalteten Kursen teilnahmen, lernten auch 16 Kinder und Jugendliche aus St. Ingbert das Schwimmen in dem zehnteiligen Kursus, der am Montag zum vorletzten Mal im „blau“ stattfand.

Kursus zusammen mit SVI  - In St. Ingbert wurde der Tafel-Schwimmkursus in Kooperation mit dem Schwimmverein St. Ingbert durchgeführt, dessen Trainer den Teilnehmern zwischen sechs und 18 Jahren die Angst vor dem Wasser nahmen. „Ein voller Erfolg“ sei der Kursus gewesen, sagt Trainerin Nadine Müller vom SVI: „Dreiviertel der Gruppe sind jetzt reif für die Ablegung des Seepferdchens, einer wird sogar schon das Silberabzeichen machen können.“

 

 

Aktion wird wiederholt - Auch Roland Best, Projektleiter der Homburger Tafel, die den Transport der Kinder zum Schwimmbad und zurück übernahm, sah das Ergebnis des Projekts überaus positiv: „Die erfolgreiche Teilnahme am Schwimmkursus ist sehr gut für das Selbstbewusstsein der Kinder, deren Familien häufig nicht die finanziellen Mittel haben, ihre Kinder zum Schwimmen zu schicken.“ Aus diesem Grund wolle man die Aktion auch in der zweiten Hälfte des Jahres nach den Sommerferien wiederholen. Daneben konnte Best am Montag eine weitere positive Nachricht vermelden. Die internen Diskussionen zwischen den Tafeln Homburg und Quierschied über die Einrichtung einer Tafel in St. Ingbert sind mit dem Ergebnis zu Ende gegangen, dass die Homburger sich des Projekts in der Mittelstadt annehmen werden. Best: „Derzeit sind wir dabei, das Organisatorische anzugehen, wie die Suche nach Räumlichkeiten und Personal.“ Der Start der St. Ingberter Tafel ist laut Best für die zweite Hälfte dieses Jahres geplant.

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